Viel Geld vom Staat / BAFA

Förderung erneuerbarer Energien


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Über das BAFA sind unter anderem förderfähig:

*** automatisch beschickte Anlagen zur Verbrennung von Pellets z.B. von Atmos
*** besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel z.B. von Atmos
*** Solarkollektoranlagen z.B. von Wagner oder Nau

Die Förderung eines Atmos Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher beträgt zur Zeit € 2900.-.

Die Förderung für einen Atmos Holzvergaserkessel beträgt zur Zeit € 1400.-.

Bei der Erstinstallation von Solarthermieanlagen zur Heizungsunterstützung bis 40 m² beträgt die Förderung 90 Euro je angefangenem Quadratmeter Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 1.500 Euro. Weitere Fördervoraussetzungen sind zu beachten.

Voraussetzung für die Förderung der Kessel:

-
Bestandsgebäude (Bauantrag vor 2009)
- Minimales Puffervolumen von 55 Liter/KW Kesselleistung beim Holzvergaser
- Minimales Puffervolumen von 30 Liter/kW Kesselleistung bei Pelletheizung
- Pumpe der Effizenzklasse A
- Hydraulischer Abgleich der Heizanlage

Es muss ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage vorgenommen worden sein.

Dieser ist durch Vorlage der Rechnung Ihres Fachunternehmers über die Durchführung des hydraulischen Abgleichs oder
anhand von standortbezogenen Berechnungsunterlagen, errechneten Einstellvorgaben oder Einstellprotokollen der Strangregulier- bzw. Thermostatventile nachzuweisen.

Gerne übernehmen wir für Sie - als geprüfter Gebäudeenergieberater der Handwerkskammer - den rechnerischen Nachweis um diese Anforderung erfüllen zu können.

Im Einfamilienhausbereich ist dieser Service, obwohl dieser im einfachen Fall rund acht Stunden Meister- und zusätzliche Facharbeit erfordert, meist kostenlos.

Dieses Angebot gilt für jeden der bei uns einen Atmos Holzvergaserkessel oder einen Atmos Pelletkessel kauft.

Sie müssen uns lediglich die Baupläne und die Baubeschreibung Ihres Hauses zukommen lassen und uns über nachträgliche Sanierungsmaßnahmen informieren.

BAFA Fördervoraussetzung: Hydraulischer Abgleich

Thermostat ist nicht gleich Thermostat

Es gibt Thermostatventile und Thermostatventile mit Voreinstellungsmöglichkeit. Ohne letztere ist ein exakter hydraulischer Abgleich nicht möglich. Von außen ist der Unterschied nicht zu erkennen. Um herauszufinden, ob Ihre Heizkörper mit voreinstellbaren Thermostatventilen ausgestattet sind, müssen Sie den Thermostatkopf abschrauben. Oft geht das mit der Hand, manchmal ist eine Rohrzange nötig. In jedem Fall gilt: Keine Angst, Wasser kann nicht ausströmen.


Ventile mit Voreinstellung an Zahlen erkennen

Hier sehen Sie das Ventilunterteil. Sind vorn auf dem so genannten Ventileinsatz Zahlen eingraviert, verfügt Ihr Heizkörper bereits über ein voreinstellbares Thermostatventil. Die Ziffern variieren je nach Hersteller zum Beispiel von 1 bis 6 oder 5 bis 8. Sind diese nicht zu sehen, müssen die Thermostatventile ausgetauscht werden, um einen hydraulischen Abgleich machen zu können.


Voreinstellbare Ventile bedeutet sparsames heizen

Wird das Thermostatventil beispielsweise auf Stufe 1 gestellt, ist die Öffnung für den Heizwasser-Durchfluss fast geschlossen. Nur sehr wenig warmes Wasser strömt in den Heizkörper. Wird das Thermostatventil hingegen auf Stufe 6 eingestellt, strömt die maximal mögliche Menge an Heizwasser in den Heizkörper. Diese Voreinstellungen erlauben es, die Wärme in den Heizkörpern an den tatsächlichen Bedarf des Raumes anzupassen und Heizkosten zu sparen.



Ihre Räume werden ungleichmäßig warm?

Es rauscht in den Heizkörpern?

Ihr Gebäude wurde nach dem Einbau der Heizung saniert?


Wenn Sie mindestens eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie über eine effiziente, aber bislang wenig bekannte Maßnahme nachdenken: das Optimieren der Heizung durch einen hydraulischen Abgleich.
Denn: Ihre Heizung kann mehr!

Viele Hausbesitzer und Mieter kennen das: Vom Heizkessel entfernte Räume, zum Beispiel im Dachgeschoss, werden nicht ausreichend mit Wärme versorgt.
Hingegen werden Zimmer, die nah am Heizzentrum liegen, zu heiß.
Schuld ist die Tatsache, dass sich das Wasser in Ihrer Heizung stets den Weg des geringsten Widerstandes sucht. Deshalb fließt durch lange, dünne Rohre weniger Wasser als durch kurze, dicke.
Überdimensionierte Pumpen und höhere Vorlauftemperaturen können diese Symptome lindern – allerdings auf Kosten eines erhöhten Energieverbrauchs und lästiger Fließgeräusche.


Pumpenaustausch

Die richtige Einstellung des Heizsystems durch einen hydraulischen Abgleich löst das Problem der ungleichmäßigen Wärmeverteilung. Dazu nimmt der Heizungsfachmann zunächst eine Heizlastberechnung für jeden Raum vor. Dabei spielen zum Beispiel die Dämmung der Außenwände und des Daches sowie die Heizkörpergröße eine wichtige Rolle. Danach bestimmt er die passende Heizwassermenge für jeden Raum und den optimalen Druck der Heizungspumpe. Das Ergebnis dieser Berechnungen sind Werte, die an den Thermostatventilen jedes Heizkörpers vom Monteur voreingestellt werden. Zusätzlich werden der Pumpendruck und die Heizkurve des Kessels angepasst. So wird sichergestellt, dass in der Heizungsanlage stets die richtige Wassermenge mit der richtigen Temperatur zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt. Quelle: co2 online GmbH

Die hydraulisch nicht abgeglichene Anlage


Die Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB), Teil C / DIN 18 380 fordert: „...Der hydraulische Abgleich ist so vorzunehmen, dass bei bestimmungsgemäßem Betrieb, also z. B. auch nach Raumtemperaturabsenkung oder Betriebspausen der Heizanlage, alle Wärmeverbraucher entsprechend ihres Wärmebedarfes mit Heizwasser versorgt werden“.

So könnte es aussehen:

Hydraulisch abgeglichene Anlage



Pumpentechnik

Wilo Stratos Pico Heizkreispumpe


Wilo Stratos Pico 1-4 Energieeffizienzgruppe A

Jeder Haushalt steckt voller Stromfresser. Zu den Spitzenreitern zählen dabei veraltete ungeregelte Heizungspumpen.
Durch den einfachen Austausch gegen die Hocheffizienspumpe Wilo Stratos Pico können Sie bis 90 % Stromkosten im Vergleich zu Ihrer alten Heizungspumpe einsparen.

Einen besonders geringen Stromverbrauch bei kompakter Bauform und eine Vielzahl technischer Innovationen bietet die neue Hocheffizienzpumpe „Wilo-Stratos PICO“, die der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE seit Anfang September 2009 als neues Spitzenmodell anbietet.
Sie ist primär als Heizungspumpe für Ein- bzw. Zweifamilienhäuser konzipiert, kann aber auch in Klimaanwendungen zum Einsatz kommen.

Die „Wilo-Stratos PICO“ ermöglicht durch einen neu entwickelten Pumpenmotor mit „3-Watt-Technologie“ eine bisher nicht erreichte Energieeffizienz.
Unter dem Strich verbraucht das neue Modell nur halb so viel Strom wie nach der aktuell besten Energieeffizienzklasse A gefordert.
Der TÜV SÜD hat nach dem Standard-Messverfahren des Europumps Commitments einen Verbrauchswert von nur noch 46,5 kWh/a für ein typisches Einfamilienhaus zertifiziert.

 

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